Vorraussetzung für die Nutzung eines schnellen DSL-Internetanschlusses ist die DSL-Verfügbarkeit an der genauen Adresse des Teilnehmers. Dazu muss man testen, ob die Vermittlungsstelle, die mit dem Telefonanschluss in Verbindung steht, mit der DSL-Technik ausgestattet ist. Von der Vermittlungsstelle muss eine Verbindung zur Adresse des Hausanschlusses möglich sein. Mit einem Verfügbarkeitstest kann man prüfen, ob für die Postleitzahl (PLZ) und Straße eine Anschlussmöglichkeit besteht. Der Verfügbarkeitscheck gibt auch Auskunft darüber mit welcher DSL-Geschwindigkeit die Daten übertragen werden können.

DSL wurde zwar sehr schnell an vielen Standorten verfügbar gemacht, doch muss man mit dem Verfügbarkeitscheck prüfen, ob in der Straße DSL angebunden ist. Mit dem Verfügbarkeitstest ist man in der Lage zu prüfen, ob genau das Teilnehmerhaus angeschlossen werden kann. Schaut man auf die Deutschlandkarte, so zeigt die Karte an, dass es immer noch vor allem kleinere Orte gibt, die noch nicht mit Glasfaserkabeln ans Netz angebunden werden konnten. Die Anbieter, wie T-online, Alice, Congstar, Arcor oder Vodafone sind natürlich bestrebt die Verfügbarkeit weiter auszubauen, um die Deutschlandkarte komplett abzudecken.

Interessiert man sich für ein spezielles Angebot, so sollte vor Abschluss des Vertrages unbedingt nochmals die Verfügbarkeit am eigenen Wohnort gecheckt werden, denn nicht alle Angebote sind bundesweit verfügbar. Im Internet kann man eine Karte mit der Aufteilung der DSL-Anschlussmöglichkeiten einsehen. Aufgrund der technischen Begebenheiten ist DSL manchmal nur mit einer eingeschränkten Bandbreite möglich, so dass ein anderer Tarif des Anbieters in Frage kommen kann.

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In Orten, in denen DSL noch nicht möglich ist, sollte stets auch die Verfügbarkeit von Kabel Internet überprüft werden. Ein Kabelanschluss im Haus bietet eine Alternative zum DSL-Anschluss. Denn auch das Breitband des Kabelnetzes für Radio und TV kann als schneller Datentransfer-Highway genutzt werden. Ein Internetzugang über das TV-Kabel hat den Vorteil, dass die gebuchte Geschwindigkeit meist konstant zur Verfügung steht. Je nach Wohngebiet sind Kabel BW, Unitymedia oder Kabel Deutschland für den Verbindungsaufbau zuständig. In Baden-Württemberg ist der zuständige Netzbetreiber Kabel BW. In Hessen und NRW ist Unitymedia zuständig und in den übrigen Bundesländern können die Angebote von Kabel Deutschland genutzt werden.

Für Deutschland kann man die Verfügbarkeitsabfrage online testen. Hierbei kann man über die bereits existiertende Telefonnummer oder die Postleitzahl ( PLZ ) und die Straße schnell den aktuellen Stand checken. Hat die Verfügbarkeitsabfrage ergeben, das DSL verfügbar ist, kann jeder Anbieter als Provider genutzt werden. Nur wenige Anbieter haben ein eigenes DSL-Leitungsnetz zur Verfügung. Alle anderen sind sowieso vom Netz der deutschen Telekom abhängig.

Egal welchen Anbieter man für zuverlässig hält, man sollte immer darauf bedacht sein, per Vergleich die aktuellen Angebote aller Anbieter zu checken. Denn auch wenn sich die Angebote alle auf die gleiche Leistung der DSL-Leitung beziehen, sind die Tarifunterschiede manchmal enorm. Wichtig ist es, genau auf die Laufzeiten und Konditionen zu achten. Hier lässt sich bei so manchem Angebot eine Menge Geld einsparen.

Haben Sie sich für einen der Anbieter wie T-online, Arcor, Alice, Congstar oder Vodafone entschieden, kann die Auftragserteilung bequem online erfolgen. Dabei profitiert man gelegentlich von speziellen Online-Vorteilen. Man sollte auch darauf achten , ob das benötigte Modem mit im Lieferumfang enthalten ist oder man ein Gerät bestellen muss. Denn ohne Modem nützt einem der beste Vertrag nichts. Der Anbieter wird nach Eingang der Auftragserteilung nochmals eine Verfügbarkeitsprüfung durchführen, bevor er den Auftrag verbindlich annimmt. Je nach Anbieter und Vertragslage dauert es ca. 4 bis 10 Wochen, bis der Anschluss freigeschaltet wird. Dies hängt auch davon ab ob ein sogenannter Port, den der Anschluss benötigt, frei ist. Nach der Freischaltung sollten Sie auf jeden Fall überprüfen, ob die vertraglich vereinbarte Geschwindigkeit ( Speed ) ihres Anschlusses auch wirklich auf Ihrem Computer ankommt. Im Internet lässt sich ein Speedtest durchführen. So kann man jederzeit mit einem Speedtest den Speed des Anschlusses online gegen checken. Meist kommt allerdings nicht die komplette Bandbreite dabei heraus, da ein wenig Kapazität auf dem Weg verloren gehen kann. Trotzdem ist der DSL-Anschluss zuverlässig, schnell und komfortabel.

Als die Computerwelle einsetzte, gab es zunächst noch nur die herkömmlichen Internetverbindungen über die Telefonleitung via Analog-Modem oder ISDN. Doch diese Techniken stießen bald an ihre Grenzen. Denn eine Übertragung von großen Datenmengen brauchte unendlich viel Zeit und brach häufig mitten in der Übertragung ab, weil die Kapazitäten nicht ausreichten. Als Folge musste man sich mit ruckelnden Bildern oder stundenlangem Seitenaufbau beim Surfen herumschlagen. Es musste also eine schnellere Möglichkeit zur Datenübermittlung gefunden werden.

Während in Deutschland die Telekom weiter auf die ISDN-Technik setzte, wurde in den USA bereits an einer neuen Technologie, die Daten und Sprache trennte, gearbeitet, dem sogenannten ADSL. Im Vergleich ermöglicht diese Technik eine sehr viel höhere Geschwindigkeit beim Austausch der Daten. Während bei der ISDN-Technik nämlich nur eine Leitung fürs Telefonieren und eine für das Internet zeitgleich genutzt werden konnte, werden bei ADSL 2 Telefonleitungen und ein Breitband Internetanschluss getrennt voneinander eingesetzt. So bleibt, auch wenn telefoniert wird, der schnelle Austausch der Daten übers Internet gesichert.

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